Forschungsprojekte

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen ausgewählte Forschungsprojekte aus dem Bereich Patientenschulung vor. Teilweise stellen diese Projekte Manuale, Fragebögen und weitere Materialien zur Verfügung, die Sie am Ende der Projektbeschreibungen unter "Materialien" finden.

Derzeit befinden sich 18 Projekte in dieser Liste. Mit den Schaltern in der linken Spalte können Sie die Projekte nach Schlagworten filtern. Ein Klick auf ein Thema blendet weitere Informationen ein.

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Nachsorgeintervention zu körperlicher Aktivität im Alltag bei Adipositas

Entwicklung und Evaluation einer telefonbasierten Nachsorgemaßnahme zur Handlungs- und Bewältigungsplanung im Alltag.

Ziel des Projekts war die Prüfung der Wirksamkeit und Nachhaltigkeit einer kombinierten Planungs- und Nachsorgeintervention zu körperlicher Aktivität im Vergleich zum stationären Standard-Behandlungsprogramm einer Rehabilitationsklinik bei Patienten mit Adipositas (BMI zwischen 30 und 44).

Projekttitel
Evaluation einer Planungsintervention mit telefonischer Nachsorge zur Aufrechterhaltung körperlicher Aktivität im Alltag
Durchführende
Prof. Dr. Dr. Hermann Faller (Projektleitung), Dr. Veronika Ströbl (Projektleitung, wissenschaftliche Mitarbeiterin), Ulrike Landgraf, M.A. (Wissenschaftliche Mitarbeiterin);
Kooperationspartner: Saale-Klinik der Deutschen Rentenversicherung Bund, Bad Kissingen (Dr. Werner Knisel);
Kontakt: Prof. Dr. Dr. Hermann Faller (siehe verlinkte Projektseite)
Förderer
Deutsche Rentenversicherung Bund. Das Projekt wurde im Rahmen des Förderschwerpunkts zur versorgungsnahen Forschung „Chronische Krankheiten und Patientenorientierung“ gefördert.
Laufzeit
März 2008 - August 2011
Link
Materialien
- derzeit keine Materialien -
Nachsorge, Adipositas, Handlungsplanung, körperliche_Aktivität

Online-Fragebogen für Betroffene mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung

Kann die Versorgungslage von Patienten mit CED durch individualisierte Versorgungsempfehlungen verbessert werden?

Zu den Kriterien einer guten Versorgung von Patienten und Patientinnen mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) gehört auch die umfassende Wahrnehmung der sie aktuell betreffenden körperlichen, seelischen und sozialen Probleme. 2009 veröffentlichte, evidenzbasierte und konsentierte CED-Versorgungspfade empfehlen dazu ein systematisches Assessment dieser Probleme und ordnen sie bestimmten Leistungen, Programmen oder Berufsgruppen im Rahmen einer multidisziplinären und wohnortnahen Versorgung zu. Die Studie prüft, ob die Versorgungslage von Patientinnen durch individualiserte (an den Versorgungspfaden ausgerichteten) Versorgungsemplehlungen verbessert werden kann.

Projekttitel
Chronisch entzündliche Darmerkrankungen – mehr als eine Entzündung des Darmes: Somatische und psychosoziale Problemfelder und ihre Versorgung im Fokus von Patienten-Informationen (PROCED)
Durchführende
Jana Langbrandtner, Dr. Angelika Hüppe, Prof. Dr. Dr. Heiner Raspe
Seniorprofessur für Bevölkerungsmedizin, Universität zu Lübeck
Förderer
BMBF
Laufzeit
01.03.2011 bis 31.12.2013
Link
Materialien

Auf der oben verlinkten Projektseite finden sich Patientenbroschüren zu den Versorgungspfaden.

Im Rahmen des Projektes wurde auch ein Online-Fragebogen erstellt, mit dem sich Patienten ihre aktuellen Probleme vergegenwärtigen können. Nach dem Ausfüllen erhält der Patient Hinweise zu Behandlungen, Therapien oder Versorgungsangeboten, die auf sein vorheriges Antwortverhalten zugeschnitten sind. Der Fragebogen kann als Grundlage für Gespräche mit Behandlern dienen, aber auch in einer Schulung eingesetzt werden. Den Fragebogen finden Sie unter: www.ced-aktiv-werden.de

Gastroenterologie, Fragebogen, Internetangebot, Screening

Schulung Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Die Weiterentwicklung des Curriculums der Deutschen Rentenversicherung Bund für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Ziel des Projekts war die Weiterentwicklung und Prüfung der kurz- und mittelfristigen Wirksamkeit des Curriculum Herz-Kreislauf-Erkrankungen des Gesundheitstrainings der Deutschen Rentenversicherung Bund. Des Weiteren sollten die im Curriculum angenommenen Wirkmechanismen der Schulung sowie Moderatoren der Wirksamkeit untersucht werden.

Projekttitel
Effektivität des Curriculum Herz-Kreislauf-Erkrankungen des Gesundheitstrainingsprogramms der Deutschen Rentenversicherung Bund
Durchführende
Dr. Karin Meng, Dr. Heiner Vogel, Prof. Dr. Dr. Hermann Faller – Universität Würzburg, Arbeitsbereich Rehabilitationswissenschaften)
Kooperationspartner: Klinik Höhenried, Deutsche Rentenversicherung Bayern Süd und Reha-Zentrum Bayerisch Gmain, Klinik Hochstaufen
Förderer
Deutschen Rentenversicherung Bund
Laufzeit
April 2009 - September 2012
Link
Materialien
Die Schulungsunterlagen können von Rehabilitationseinrichtungen zur Patientenschulung bei koronarer Herzkrankheit frei genutzt und auf der oben verlinkten Seite herunter geladen werden. Wenn erforderlich können die Materialien zur Durchführung auf die Gegebenheiten der Einrichtungen angepasst werden.
Herz-Kreislauf, Kardiologie, Schulungskonzept, Manual, Evidenz

Schulung Curriculum Rückenschule

Die Weiterentwicklung des Curriculums der Deutschen Rentenversicherung Bund für Patienten mir chronischem Schmerz

Ziel des Projekts war die Weiterentwicklung des Curriculum Rückenschule des Gesundheitstrainingsprogramms nach wissenschaftlicher Evidenz und Qualitätsstandards für Schulungen sowie die Prüfung der Effektivität des überarbeiteten Schulungsprogramms in der medizinischen Rehabilitation von Rückenschmerzpatienten.

Projekttitel
Effektivität des Gesundheitstrainingsprogramms der Deutschen Rentenversicherung Bund
Durchführende
Dr. Karin Meng, Dr. Heiner Vogel, Prof. Dr. Dr. Hermann Faller – Universität Würzburg, Arbeitsbereich Rehabilitationswissenschaften)
Kooperationspartner: Reha-Zentrum Bad Sooden-Allendorf, Werra Klinik, Institut für Sportwissenschaft & Sport, Universität Erlangen, AB Rehabilitation und Gesundheitssport (Sportwissenschaftliche Beratung)
Förderer
Deutschen Rentenversicherung Bund
Laufzeit
Juni 2007 - September 2009
Link
Materialien
Die Schulungsunterlagen können von Rehabilitationseinrichtungen zur Patientenschulung frei genutzt und auf der oben verlinkten Seite herunter geladen werden. Wenn erforderlich können die Materialien zur Durchführung auf die Gegebenheiten der Einrichtungen angepasst werden.
Manual, Schulungskonzept, Orthopädie, Rücken, Evidenz, Train-The-Trainer

Disseminationsstudie orthopädische Rehabilitation

Das Projekt beforschte Implementierungsfragen: Wie kann ein Schulungsmanual effektiv in die Routineversorgung übernommen werden?

Ziele des Projektes waren die Prüfung der Wirksamkeit und Kosten von Implementierungsstrategien zur Dissemination eines Schulungsprogramms (implementation effectiveness) sowie die Evaluation der Schulungswirksamkeit in der Routineanwendung (effectiveness) in Bezug auf eine patientenorientierte Schulungspraxis, den Patientenoutcome sowie die Kosteneffektivität (efficiency).

Projekttitel
Patientenorientierte Schulungspraxis in der orthopädischen Rehabilitation durch Dissemination eines evaluierten Schulungsprogramms
Durchführende
Dr. Karin Meng, Prof. Dr. Dr. Hermann Faller
Universität Würzburg, Institut für Psychotherapie und Medizinische Psychologie, Arbeitsbereich Rehabilitationswissenschaften;
Kooperationspartner: Universität Erlangen-Nürnberg, Institut für Sportwissenschaft (Prof. Dr. Pfeifer), Universität Duisburg-Essen, Lehrstuhl für Medizinmanagement (Prof. Dr. Wasem), Deutsche Rentenversicherung Bund (Dr. Ulrike Worringen), 10 Rehabilitationskliniken;
Kontakt: Dr. Karin Meng Universität Würzburg (siehe verlinkte Projektseite)
Förderer
Bundesministeriums für Bildung und Forschung, Deutsche Rentenversicherung, Verbände der gesetzlichen Krankenkassen auf Bundesebene, Verband der privaten Krankenversicherung
Laufzeit
Januar 2011 – Dezember 2013
Link
Materialien
- derzeit keine Materialien verfügbar -
Dissemination, Implementierung, Orthopädie

Patientenfragebogen zur Schulungsbewertung

Ein Fragebogen, mit dem Schulungsdozenten und Forscher Rückmeldungen von Patienten zu Patientenschulungen erheben können.

Autoren von Schulungskonzepten stehen häufig vor dem Problem, dass Sie Ihre Entwicklungen gerne in der Durchführung von den Patienten bewerten lassen möchten, um Rückmeldungen und Hinweise zu bekommen, die bei der Weiterentwicklung eines Konzepts von großem Nutzen sind. Daher besteht Bedarf an einem kurzen Fragebogen, mit dem Patienten eine Schulung bewerten können.

Im Rahmen der Weiterentwicklung und Evaluation der Curriculua der Deutschen Rentenversicherung Bund entwickelte Dr. Karin Meng und Kollegen einen solchen Bogen, den wir hier freundlicherweise zum Download anbieten können.

Projekttitel
Schulungsbewertungsbogen für Patienten
Durchführende

Dr. Karin Meng (Arbeitsbereich Rehabilitationswissenschaften, Universität Würzburg). Den Bogen können Sie wie folgt zitieren:
Meng, K., Seekatz, B., Roßband, H., Worringen, U., Faller, H. & Vogel, H. (2009). Entwicklung eines standardisierten Rückenschulungsprogramms für die orthopädische Rehabilitation. Die Rehabilitation, 48, 335-344.

Materialien
Schulungsbewertungsbogen
Evaluation, Download, Fragebogen, Screening, indikationsübergreifend

Patientenschulung zur Förderung der Gesundheitskompetenz (GeKo)

Die Entwicklung eines Schulungsprogramms, dass die kommunikativen und die Selbstmanagementfähigkeiten von Patienten verbessern soll.

Gesundheitskompetenz bezeichnet die kognitiven und sozialen Fertigkeiten, die darüber entscheiden, ob eine Person gesundheitsbezogene Informationen verstehen und für die Aufrechterhaltung bzw. Verbesserung des eigenen Gesundheitszustands nutzen kann. Im Fokus des Projekts stehen somit diejenigen kognitiven und kommunikativen Fähigkeiten und Fertigkeiten, über die ein Rehabilitand verfügen muss, um – im Zusammenspiel mit motivationalen und volitionalen Faktoren – Informationen aus Patientenschulungen aufzunehmen, Fertigkeiten zum Gesundheitsverhalten zu erlernen, selbstverantwortlich anzuwenden und entsprechendes Verhalten aufrechtzuerhalten.

Projekttitel
Entwicklung und Evaluation einer Patientenschulung zur Förderung der Gesundheitskompetenz von chronisch Kranken (GeKo)
Durchführende
Prof. Dr. Erik Farin-Glattacker (Projektleiter), Universitätsklinikum Freiburg
Förderer
BMBF
Laufzeit
März 2011 - Februar 2014
Link
Materialien
Anforderungsblatt COHEP

Im Rahmen des Projektes wurde ein Fragebogen zur Verständlichkeit von Patientenschulung (COHEP) entwickelt, der auf 4 Skalen mit 30 Items die vom Patienten wahrgenommene Verständlichkeit von Patientenschulung erfasst. Dieses Instrument stellt die Arbeitsgruppe Interessenten gerne zur Verfügung. In dem verlinkten Dokument finden Sie weitere Informationen zur Nutzung und einen Vordruck für die Anfrage, den Sie gerne nutzen können.

Über die oben verlinkte Homepage des Förderschwerpunkts „Chronische Krankheiten und Patientenorientierung“ können Sie verschiedene Materialien zu diesem Schulungsprogramm beziehen:

indikationsübergreifend, Fragebogen

Krankheitserfahrungen.de - Berichte aus Sicht Betroffener

Die Erfahrungen tatsächlicher Patienten mit ihrer Erkrankung und Behandlung wurden von dem Projekt gesammelt und in Bildern, Texten und Videos aufbereitet. Es soll Erkrankte unterstützen und den Behandlern Verständnis vermitteln.

Die Internetseite www.krankheitserfahrungen.de basiert auf wissenschaftlichen Interviewstudien einer Forschergruppe der Universitäten Freiburg und Göttingen. Auf dieser erzählen Menschen von ihrem Leben zwischen Gesundheit und Krankheit, von ihren Erfahrungen mit der Medizin, von Veränderungen in ihrem Alltag und von Unterstützung, die sie erhalten. Die Erzählungen kann man als Videos anschauen, anhören oder als Text lesen. Mittlerweile umfassen die Berichte die Indikationen Chronischer Schmerz, Diabetes Typ 2, Epilepsie und Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen.

Projekttitel
Patientenerfahrung als Empowerment. Deutsche Version der Website DIPEx mit Aufbau der Module "Diabetes" und "chronischer Schmerz"
Durchführende
Prof. Dr. Gabriele Lucius-Hoene, Dipl.-Psych. Martina Breuning (Abteilung für Rehabilitationspsychologie und Psychotherapie der Universität Freiburg) Prof. Dr. Wolfgang Himmel, Dr. Janka Koschack (Institut für Allgemeinmedizin der Universitätsmedizin Göttingen)
Förderer
Bundesministerium für Bildung und Forschung, Deutsche Rentenversicherung, Verbände der gesetzlichen Krankenkassen und der privaten Krankenversicherung im Rahmen des Förderschwerpunkts "Chronische Krankheiten und Patientenorientierung" (Phase 1, Phase 2).
Laufzeit
2008-2011 (Phase 1), ab 2011 (Phase 2)
Link
Materialien
Die Videos und Texte bieten anschauliche Eindrücke der Probleme, die mit den verschiedenen Erkrankungen einhergehen und zeigen die Erfahrungen, die Erkrankte in der Auseinandersetzung mit der Erkrankung immer wieder machen.
Internetseite, Video, Texte, Patienteninformation, Diabetes, Orthopädie, Neurologie, Gastroenterologie

Lebensstil-aendern.de - Videobasierte Internetplattform

Die Erfahrungen tatsächlicher Patienten bei der Bewältigung ihrer chronischen Erkrankung wurden von dem Projekt gesammelt und in Bildern, Texten und Videos aufbereitet. Es soll Erkrankte unterstützen und den Behandlern Verständnis vermitteln.

In diesem Projekt wurde eine Internetseite erarbeitet, auf der Patienten über ihren Weg zu einer gesünderen Lebensweise mit chronischen Herz- und Rückenerkrankungen berichten. Sie erzählen von den Schwierigkeiten und Rückschlägen, davon, wie es ihnen gelungen ist, diese Hürden zu überwinden und wer oder was ihnen dabei ganz besonders geholfen hat.

Projekttitel
Lebensstil-aendern.de - Videobasierte Internetplattform zur Unterstützung einer nachhaltigen Lebensstilmodifikation im Alltag
Durchführende
Prof. Dr. Gesine Grande und weitere Mitarbeiter der HTWK Leipzig
Förderer
Deutsche Rentenversicherung Bund im Förderschwerpunkt „Nachhaltigkeit durch Vernetzung
Laufzeit
2010-2013
Link
Materialien
Die Videos und Texte bieten anschauliche Eindrücke der Probleme, die mit den verschiedenen Erkrankungen einhergehen und zeigen die Erfahrungen, die Erkrankte im Umgang mit Ihrer Erkrankung und den Problemen der Lebensstiländerung immer wieder machen.
Orthopädie, Kardiologie, Internetseite, Video, Texte, Patienteninformation

ModuS-Projekt

Das Projekt erstellte ein modulares Schulungsprogramm für seltene Erkrankungen (verschiedenster Indikationen) bei Kindern und Jugendlichen.

Auf der Basis qualitätsgesicherter Schulungskonzepte wurde ein krankheitsübergreifendes, modulares Schulungsprogramm (ModuS) für chronisch kranke Kinder, Jugendliche und deren Familien konzipiert und formativ evaluiert. ModuS behandelt Themen, die für die Familien im Hinblick auf Selbstwirksamkeit, Bewältigung emotionaler Belastungen, Stigmatisierung und Erziehungskompetenz zentral bedeutsam sind.

ModuS ist ein Projekt des Kompetenznetzes Patientenschulung im Kindes und Jugendalter e.V. (KomPaS) unter Leitung von Dr. Rüdiger Szczepanski. Verantwortliche Projektmitarbeiterin des Teils A und B war Dr. Gundula Ernst von der Medizinischen Hochschule Hannover. Im Kompetenznetz Patientenschulung (KomPaS) sind fast alle Arbeitsgruppen und Teams, auch die unterschiedlichen Berufsgruppen vertreten, die sich mit Schulungsprogrammen bei chronischen Krankheiten des Kindes- und Jugendalters beschäftigen. Für die Entwicklung von ModuS konnte der gebündelten Sachverstand von KomPaS einbezogen werden.

Projekttitel
Modulares Schulungsprogramm für chronisch kranke Kinder und Jugendliche sowie deren Familien „ModuS“
Durchführende
Dr. Rüdiger Szczepanski (Projektleitung, Kinderhospital Osnabrück)
Förderer
Bundesministerium für Gesundheit
Laufzeit
1.12.2009 - 30.11.2010 (1. Projektabschnitt)
1.2.2011 bis zum 31.1.2013 (2. Projektabschnitt): Erprobung und Evaluation
Link
Materialien
Auf der Homepage des Projekts finden Sie eine Beschreibung der Schulungsmodule und die Möglichkeit, das Manual herunter zu laden; außerdem wird die Trainerausbildung beschrieben, die für die Durchführung von ModuS angeboten wird.
Veröffentlichung: Ernst, G., Szczepanski, R., & Lange, K. (2013). Patientenschulung in der Kinder- und Jugendmedizin – Bestandsaufnahme deutschsprachiger Konzepte und Bedarfsanalyse. Prävention und Rehabiliation, 25(1), 18-24. (Verlagsseite)
Manual, Schulungskonzept, indikationsübergreifend, Kinder/Jugendliche

Fragebogen zur Erfassung der aktiven Patientenbeteiligung

Der PAM-Fragebogen, mit dem sich die aktive Patientenbeteiligung messen lässt, wurde ins Deutsche übertragen.

Insbesondere in der primärmedizinischen Versorgung spielt eine aktive Beteiligung der Patienten und das Selbstmanagement von Gesundheit und Krankheit eine entscheidende Rolle. Die Patient Activation Measure (PAM) ist ein im amerikanischen Raum etabliertes Instrument zur Erfassung der aktiven Patientenbeteiligung, welches auch in einer Kurzform PAM13 vorliegt und gute Reliabilität und Validität aufweist. Ziel dieses Projektes war die Übersetzung und kulturelle Adaption der englischen Originalinstrumentes PAM13 in das Deutsche sowie die anschließende Evaluation des deutschen Fragebogens im hausärztlichen Setting Deutschlands, der Schweiz und Österreichs.

Projekttitel
PAM13-D – Evaluation der deutschen Version des Instrumentes zur Erfassung der aktiven Patientenbeteiligung
Durchführende
Dipl.-Psych Katja Brenk-Franz und Prof. Dr. Jochen Gensichen, Institut für Allgemeinmedizin Jena
Förderer
-
Laufzeit
6/11 - 6/2013
Link
Materialien
Auf der oben verlinkten Seite finden Sie einen Ansprechpartner, wenn Sie den Fragebogen einsetzen möchten.
indikationsübergreifend, Fragebogen

PARZIVAR: Partizipative Reha-Zielarbeit

Die gemeinsame Formulierung von Behandlungszielen zwischen Behandlern und Patienten hat eine enorme Bedeutung. PARZIVAR bietet eine Anleitung und zahlreiche unterstützende Materialien für diesen Prozess.

In den Projekten PARZIVAR I und II wurde eine Intervention Partizipative Zielvereinbarung in der Rehabilitation (ParZivar) entwickelt. Sie basierte auf in der Literatur berichteten, empirisch als wirksam nachgewiesenen oder in der Praxis bewährten Qualitätsanforderungen an Reha-Zielarbeit. Im Projekt wurden Ärzte und Therapeuten wurden darin geschult, die Intervention nach folgenden Qualitätsanforderungen durchzuführen:

  1. Partizipation: Die aktive Beteiligung der Rehabilitanden an der Erarbeitung, Formulierung und Nachverfolgung ihrer Reha-Ziele im Dialog mit dem Behandler

  2. Teilhabeorientierung und Operationalisierung: Die persönliche Bedeutsamkeit und Messbarkeit der Reha-Ziele sowie

  3. Prozessorientierung: Die Verfolgung und Weiterentwicklung der zu Beginn der Reha formulierten Ziele während des Reha-Aufenthaltes und über den Aufenthalt hinaus.

Das Kernstück der Reha-Zielarbeit ist das persönliche Gespräch mit jedem einzelnen Rehabilitanden. Zweck des Gespräches ist es, gemeinsam mit dem Rehabilitanden individuelle Reha-Ziele zu formulieren, die auf seine Lebenswelt bezogen sind. Reha-Ziele sollten zwischen Behandler und Rehabilitand ausgehandelt und nicht nur behandlerseitig festgelegt werden.

Im Rahmen der PARZIVAR-Projekte wurden verschiedene Materialien zur partizipativen Zielarbeit erstellt, darunter ein ausführliches Manual, ein Dialog-Leitfaden zur Entwicklung von Reha-Zielen in 10 Schritten und ein Leitfaden.

Projekttitel
  • PARZIVAR I: Entwicklung und Evaluation eines Trainingsmoduls zur partizipativen Vereinbarung von Zielen in der stationären medizinischen Rehabilitation
  • PARZIVAR II: Partizipative Zielvereinbarung in der Rehabilitation: Umsetzung durch individuelle Schulung und Begleitung der Behandlerinnen und Behandler
  • Arbeitsbuch Reha-Zielvereinbarung in der medizinischen Rehabilitation
Durchführende
AQMS - Abteilung Qualitätsmanagement und Sozialmedizin (Universitätsklinikum Freiburg) und IfR - Institut für Rehabilitationsforschung an der Klinik Münsterland (Bad Rothenfelde)
Förderer
  • PARZIVAR I: Förderschwerpunkt Chronische Krankheiten und Patientenorientierung, Deutsche Rentenversicherung Bund
  • PARZIVAR II: Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften Nordrhein-Westfalen e.V. (GfR)
  • Arbeitsbuch: Deutsche Rentenversicherung Bund
Laufzeit
PARZIVAR I 1/2008 - 6/2011
PARZIVAR II: 8/2012 - (läuft derzeit noch)
Links
Materialien
Download, Manual, Partizipation

Programm RENATA

Entwicklung einer internetbasierten Nachsorgeintervention zur Aufrechterhaltung der persönlichen Rehabilitationsziele

Das Projekt RENATA soll Rehabilitanden unterstützen, nach der Rehabilitation die Empfehlungen aus der Reha umzusetzen: Rehabilitationserfolge sollen aufrechterhalten werden. So wird die weitere Wiederherstellung der Gesundheit unterstützt. Über Internet werden die Patienten acht Wochen lang darin unterstützt, an ihren Zielen aus der Rehabilitation weiter zu arbeiten und diese bei Bedarf anzupassen.

Projekttitel
Rehabilitations-Nachsorge für einen optimalen Transfer in den Alltag – eine internationale eHealth-Studie
Durchführende
Prof. Dr. Sonia Lippke, Dipl.-Psych. Tim Kuhlmann, Julian Wienert, M.A. (Jacobs University Bremen - Projektgruppe Deutschland); Prof. Dr. Hein de Vries, Dominique Reinwand, M.Sc. (Projektgruppe Niederlande)
Teilnehmende Kliniken: RehaZentrum Bremen, Reha-Zentrum Oldenburg, Rehaklinik Bad Fallingbostel
Förderer
Wilhelm-Stiftung für Rehabilitationsforschung
Laufzeit
läuft aktuell (2013)
Link
Materialien
(derzeit noch keine)
Nachsorge, e-Health, Alltagstransfer, Ernährung, körperliche_Aktivität, indikationsübergreifend, Schulungskonzept

SelMa - Selbstmanagement-Module als Ergänzung zum Gesundheitstraining

Eine indikationsübergreifende Schulung zur Verbesserung von Selbstmanagementkompetenzen von Patienten.

Chronisch Kranke erhalten üblicherweise während einer Patientenschulung indikationsspezifische Informationen zur Erhöhung ihrer persönlichen Risikowahrnehmung und Handlungsergebniserwartung. Die psychologischen Module einer Patientenschulung zielen darauf aufbauend auf Zielfindung und langfristigen Verhaltenstransfer. Vor dem Hintergrund des theoriegeleiteten Anspruchs an Schulungen einerseits und deren Praxistauglichkeit andererseits sind generische Module zur Förderung des Selbstmanagements als Zusatz zu den indikationsspezifischen Angeboten zu verstehen.

Zu dieser Schulung wird auch eine Train-the-Trainer-Fortbildung, die vom Zentrum Patientenschulung angeboten wird.

Projekttitel
Generische Selbstmanagement-Module als Ergänzung zum Gesundheitstraining - SelMa
Durchführende
Dr. Karin Meng, Andrea Reusch, Gunda Musekamp, Bettina Seekatz, Prof. Dr. Dr. Hermann Faller – Universität Würzburg, Arbeitsbereich Rehabilitationswissenschaften)
Kooperationspartner: Reha-Zentrum Bayerisch Gmain, Klinik Hochstaufen (Dr. med. Günter Haug); Reha-Zentrum Mölln, Klink Föhrenkamp (Prof. Dr. med. Bettina Zietz)
Förderer
Deutsche Rentenversicherung Bund
Laufzeit
Januar 2013 - Dezember 2015 (verlängert bis September 2016)
Link
Materialien
Die Schulungsunterlagen können frei genutzt und auf der oben verlinkten Seite herunter geladen werden. Wenn erforderlich können die Materialien zur Durchführung auf die Gegebenheiten der Einrichtungen angepasst werden.
Manual, Schulungskonzept, Train-The-Trainer

Schulungsmanual Schlaganfallpatienten in Phase C und D

Die Entwicklung eines Schulungsprogramms für Patienten mit Schlaganfall

Ziel des Projektes war es, eine Patientenschulung basierend auf dem Modell der ICF und dem ICF Core Set für Schlaganfall zu entwickeln und zu testen.

Projekttitel
Entwicklung und Evaluation einer ICF-basierten Patientenschulung für Schlaganfallpatienten in der Phase C und D
Durchführende
Carla Sabariego, Andrea Barrera, Silvia Neubert, Marita Stier-Jarmer, Christina Bostan, Alarcos Cieza;
Ansprechpartnerin: Dr. Carla Sabariego, MPH
Lehrstuhl für Public Health und Versorgungsforschung,
Institut für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie,
Ludwig-Maximilians Universität München
Marchioninistr.17
81377 München
Carla.Sabariego@med.uni-muenchen.de
Förderer
Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Förderschwerpunkts „Versorgungsnahe Forschung – Chronische Krankheiten und Patientenorientierung“
Laufzeit
März 2008 - Januar 2011
Links
Materialien
Ein Poster des Projektes sowie das Schulungsmanual können Sie auf der oben verlinkten Seite herunter laden.
Manual, Schulungskonzept, Schlaganfall, RCT, Funktionsfähigkeit

Gruppenschulung für Brust- und Prostatakrebsbetroffene (multizentrische Evaluationsstudie)

Die Erstellung einer Intervention für die Psychoonkologie

Ein ambulantes Unterstützungsangebot für Brust- und Prostatakrebsbetroffene Gruppenschulung zur Förderung der Patientenkompetenz

Ziel des Projektes ist es eine Intervention zur Verfügung zu stellen, die Patientinnen und Patienten psychoonkologische Unterstützung bietet und ihre Kompetenz im Umgang mit ihrer Erkrankung, der Behandlung sowie möglichen Behandlungsfolgen stärkt.

In sechs wöchentlichen Schulungsterminen werden psychosoziale Fragen geklärt, Ressourcen gestärkt und wird in der Krankheitsverarbeitung unterstützt um so die Kompetenzen der Teilnehmenden zu verbessern.

Projekttitel
Eine psychoedukative Gruppenintervention zur Förderung der Patientenkompetenz: Eine multizentrische Evaluationsstudie
Durchführende
Prof. Dr. J. Weis (Projektleitung), M.A. Gesundheitspädagogin K. Nagel (Projektkoordination) – Klinik für Tumorbiologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Kooperationspartner: LVR-Klinikum Essen, Psychosoziale Krebsberatungsstelle Freiburg, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Universitätsklinikum Leipzig AöR, Koordinationsstelle Psychosoziale Versorgung von Tumorpatienten / Tumorzentrum Rheinland-Pfalz e.V.
Kontakt: Karin Nagel, Tel.: 0761 206-1405, nagel@tumorbio.uni-freiburg.de
Förderer
Deutsche Krebshilfe e.V. www.krebshilfe.de
Laufzeit
März 2013 - Februar 2016
Link
Materialien
- derzeit noch keine Materialien -
Onkologie, Manual, Schulungskonzept

Schulung Fibromyalgie-Syndrom

Die Überarbeitung eines Schulungsprogramms für Patienten mit Fibromyalgie

Das Projekt hatte das Ziel, vorhandene Schulungsansätze - orientiert am aktuellen Forschungsstand - in einem Patientenschulungsprogramm zusammenzuführen, das insbesondere auf den Rehabilitationsbereich zugeschnitten ist und zukünftig als ein Qualifizierungsmerkmal für Rehabilitationskliniken eingesetzt werden kann.

Projekttitel
Entwicklung eines Schulungsprogramms für PatientInnen mit Fibromyalgie-Syndrom
Durchführende
Karolina Siemienik und Inge Ehlebracht-König (Rehazentrum Bad Eilsen der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover)
Förderer
Deutschen Rentenversicherung Bund
Laufzeit
Dezember 2010 - Juni 2012
Link
Materialien
Eine Zusammenfassung des Projektes können Sie auf der oben verlinkten Seite herunter laden. Das Manual der Schulung haben uns die Autoren freundlicherweise zum direkten Download zur Verfügung gestellt. Sie können das Manual und Arbeitsmaterialien direkt hier herunterladen [ZIP mit 4 PDFs - 3 MB].
Manual, Schulungskonzept, Fibromyalgie, Rheumatologie

Vorbereitung auf die Reha: Was wissen Rehabilitanden über die Rehabilitation?

Das Projekt erstellte ein Informationsangebot, das Rehabilitanden vor der stationären Rehabilitation alle wichtigen Fragen beantworten soll. Besonderes Augenmerk lag auf einer leicht verständlichen Sprache und einer Orientierung an den Informationsbedürfnissen der Patienten.

Im Rahmen des Forschungsprojektes entstand die Internetseite vor-der-reha.de. Sie richtet sich an Personen, die vor einer orthopädischen oder rheumatischen Rehabilitation stehen. In einfach verständlicher Sprache informiert sie über Konzepte und Ablauf der Reha. Themen sind u. a. Rehaziele, Patientenschulung, Nachsorge, Selbstmangement und den beruflichen Bezug der Rehabilitation. Mit einem Quiz und Lückentexten können die Besucher ihr Wissen überprüfen und vertiefen.

Projekttitel
Vorbereitung auf die Reha: Was wissen Rehabilitanden über die Rehabilitation? Kenntnisstand, Zugangswege und Optimierungsstrategien
Durchführende
Dr. Jürgen Höder und Dr. Ruth Deck vom Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie, Universität zu Lübeck
Förderer
Deutschen Rentenversicherung Bund (Förderkennzeichen 0421-FSCP-Z170)
Laufzeit
2011-2013
Link
Materialien
Die Seite ist voller Beispiele für ein einfach verständliches und patientengerechtes Informationsangebot. Insbesondere kann man ein Glossar mit einfachen Erklärungen rehabozgener Fachbegriffe herunterladen.
Orthopädie Rheumatologie, Download, Internetseite, Video, Patienteninformation, Texte
© Zentrum Patientenschulung - Letztes Änderungsdatum dieser Seite: 09.01.2017