Fortbildungen für Schulungsleiter

Die Fortbildungen des Zentrums Patientenschulung

Mit seinen Workshops und Train-the-Trainer-Fortbildungen möchte das Zentrum Patientenschulung Fortbildungen zu patientenschulungsbezogenen Themen anbieten. Die Fortbildungen richten sich an Personen, die Patientenschulungen durchführen, entwickeln, evaluieren und deren Durchführungsqualität in der Praxis verbessern möchten.

Folgende Workshops haben wir im Programm:

Schulungen patientenorientiert gestalten

Symbolbild Schulungen patientenorientiert gestalten

Schulungen sind komplexe Interventionen, die den Teilnehmern Gesund- heitskompetenzen vermitteln und sie zum Selbstmanagement befähigen.

In einem guten Schulungskonzept werden diese Ziele auf einzelne Lehrziele heruntergebrochen und mit geeigneten didaktischen Methoden verknüpft. Dabei gibt es viele Ansatzpunkte, um trotz der Standardisierung des Konzepts Gruppenprogramme und Vorträge patientenorientiert zu ge- stalten. Der Workshop richtet sich an alle Personen, die Schulungen konzipieren und durchführen. Die Teilnehmenden können konkrete Ansätze zur Optimierung ihrer Schulungskonzepte erarbeiten.

Referent: Roland Küffner

Nächster Termin: Voraussichtlich im ersten Halbjahr 2019. Wenn Sie Interesse an diesem Workshop haben, melden Sie sich bitte direkt bei uns: kontakt (AT) zentrum-patientenschulung.de.

FimS - Fibromyalgie Train-the-Trainer

Symbolbild FimS-TTT

Fibromyalgie ist eine chronische und stark belastende Schmerzerkrankung. Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie empfiehlt den Einsatz eines aktualisierten Schulungsprogramms Fibromyalgie, welches im Reha-Zentrum Bad Eilsen weiterentwickelt wurde und derzeit von der Universität Würzburg evaluiert wird.

Die Teilnehmenden der TTTs werden gezielt in der Anwendung des Programms fortgebildet. Sie lernen die fachlichen Hintergründe, den Aufbau und die Inhalte der Schulung sowie die Herausforderungen bei der Umsetzung in der Rehabilitationspraxis kennen. Neben der patientenorientierten Vermittlung der Schulungsinhalte erlernen die Teilnehmenden den Umgang mit Barrieren in Bezug auf schwierige Patientensituationen. Auch organisatorische Aspekte bei der Schulungsimplementierung werden thematisiert.

Referentinnen: Dr. Andrea Reusch und Gunda Musekamp

Nächster Termin: Auf Anfrage. Wenn Sie Interesse an diesem Workshop haben, melden Sie sich bitte direkt bei uns: kontakt (AT) zentrum-patientenschulung.de.

Bildnachweis: Richard Huber, Wikimedia Commons, lizenziert unter Creative Commons CC BY-SA 3.0.

Vorträge patientenorientiert halten

Symbolbild Großgruppendidaktik

Auch in klassischen „frontalen“ Vorträgen vor größeren Gruppen ist es möglich, patientenorientiert vorzugehen. Ein guter Vortrag spricht nicht nur die Wissensebene an, sondern kann auch die Motivierung des Publikums und seinen aktiven Einbezug beinhalten. In diesem Workshop geht es neben geeigneten didaktischen Methoden auch um die Anpassung eines Vortragskonzepts, die notwendigen Rahmenbedingungen und die Arbeit an allgemeinen Vortragskompetenzen.

Referenten: Roland Küffner und Dr. Andrea Reusch

Nächster Termin: Auf Anfrage. Wenn Sie Interesse an diesem Workshop haben, melden Sie sich bitte direkt bei uns: kontakt (AT) zentrum-patientenschulung.de.

„Ja, aber ...“ Gespräche mit »nicht-motivierten« Patienten

Symbolbild Motivierungsworkshop

Die Teilnehmer einer Schulung verhalten sich meist nicht „nach Drehbuch“. Jede Gruppe setzt sich aus unterschiedlichen Patiententypen zusammen, die unterschiedliche Motivationen und Erwartungen in die Gruppe mitbringen. Um in heterogenen Gruppen eine gute Lernatmosphäre zu schaffen, bedarf es auf Seiten des Dozenten besonderer Kompetenzen in der Gruppenleitung. Diese Kompetenzen sind Thema des Workshops Motivierung von „schwierigen“ Patienten.

Dr. Andrea Reusch

Nächster Termin: Auf Anfrage. Wenn Sie Interesse an diesem Workshop haben, melden Sie sich bitte direkt bei uns: kontakt (AT) zentrum-patientenschulung.de.

Motivational Interviewing – Wie motiviere ich Patienten?

Symbolbild Motivational Interviewing

Motivational Interviewing (MI) ist ein etabliertes Behandlungs- und Gesprächsverfahren, das auf die Eigenmotivation der Patienten abzielt und ihre Veränderungsbereitschaft stärkt.

Das zentrale Merkmal des MI ist der Umgang mit Ambivalenz und Reaktanz der Patienten. Der Behandler geht dabei nicht konfrontativ mit Widerstand um, sondern arbeitet diesen gemeinsam mit dem Patienten heraus. Die entstehende Diskrepanz zwischen persönlichen Zielen und Verhalten kann dabei die Änderungsbereitschaft erhöhen.

Die Grundlagen und Methoden des MI werden speziell für die Anwendung in Patientenschulungen vermittelt und geübt.

Referent: PD Dr. Ralf Demmel

Workshop-Reihe „Motivational Interviewing“ für Psychologinnen und Psychologen

Symbolbild Motivational Interviewing

Für chronisch kranke Menschen kann eine Lebensstiländerung von hohem Wert sein. Patienten fällt es aber nicht immer leicht, alte Gewohnheiten zu verändern.

Konzepte der Verhaltenstherapie und -medizin basieren häufig auf der Annahme einer grundlegenden positiven Einstellung gegenüber einer Verhaltensänderung. Einige Patienten sind aber absichtslos oder ambivalent gegenüber einer Veränderung

Die zusammenhängende Workshop-Reihe richtet sich explizit an Psychologinnen und Psychologen, die in der somatischen und psychosomatischen Versorgung chronisch kranker Menschen tätig sind.

Referent: PD Dr. Ralf Demmel

Nächster Termin: Workshopreihe 2019 (22. & 23. März 2019 10. & 11. Mai 2019 14. & 15. Juni 2019)

Motivierung zu gesundem Lebensstil in der Patientenschulung nach dem MoVo-Lisa-Konzept

Symbolbild MoVo-Lisa-Workshop

Die Motivierung chronisch kranker Menschen zu einem selbstständigen Umgang mit der Erkrankung oder zu einem gesunden Lebensstil stellt eine Herausforderung für den Dozenten dar. Das etablierte MoVo-Lisa-Konzept verwendet didaktische und therapeutische Techniken zur Motivations- und Volitionsverbesserung. Es wurde zur Motivierung zu körperlicher Aktivität entwickelt, kann aber auch auf andere Verhaltensbereiche übertragen werden.

Im Workshop werden die theoretischen Hintergründe des MoVo-Konzepts vorgestellt und mit den neuesten Entwicklungen der Forschung angereichert. Die für die Motivationsarbeit benötigten praktischen Kompetenzen werden in vielen Übungen vermittelt.

Nächster Termin: Auf Anfrage. Wenn Sie Interesse an diesem Workshop haben, melden Sie sich bitte direkt bei uns: kontakt (AT) zentrum-patientenschulung.de.

Vom Konzept zur patientenorientierten Durchführung einer Patientenschulung

Symbolbild Durchführungs-Workshop

Ein gutes Konzept (wie es z. B. mit MoVo-Lisa vorliegt) bildet die Grundlage erfolgreicher Patientenschulungen. Damit aus guter Theorie auch gute Praxis wird, müssen viele Faktoren beachtet werden: Organisation der Schulung, Besonderheiten der Zielgruppe, Ausbildung und didaktische Fähigkeiten der Dozenten. In diesem Workshop stellen wir Ihre Schulungspraxis auf den Prüfstand und versuchen, gemeinsam Optimierungsansätze herauszuarbeiten. Für Teilnehmer eines indikationsspezifischen TTTs könnte es z. B. darum gehen, wie dieses Konzept in die eigene Praxis übertragen werden kann. Der Workshop ist jedoch unabhängig und kann auch separat gebucht werden.

Nächster Termin: Auf Anfrage. Wenn Sie Interesse an diesem Workshop haben, melden Sie sich bitte direkt bei uns: kontakt (AT) zentrum-patientenschulung.de.

Verständlich schreiben (Textverständlichkeit)

Symbolbild Textverständlichkeit

Viele Patienten haben Schwierigkeiten, geschriebene Texte zu verstehen. Das ist auch deshalb bedenklich, weil Texte häufig zentrale Bausteine der Patientenschulung darstellen. Im Workshop lernen die Teilnehmer, Texte ansprechend und verständlich zu gestalten.

Zum Hintergrund: Das Hamburger Verständlichkeitskonzept in der Wikipedia

Neben Schulungsdozenten richtet sich der Workshop an alle Personen, die schriftliche Materialien (z. B. Informationsbroschüren, Arbeitsblätter oder Präsentationen) für Patienten verfassen.

Referent: Dr. Jürgen Höder

Nächster Termin: Auf Anfrage. Wenn Sie Interesse an diesem Workshop haben, melden Sie sich bitte direkt bei uns: kontakt (AT) zentrum-patientenschulung.de.

Manualerstellung

Symbolbild Manualerstellung

Bitte beachten Sie, dass dieser Workshop im Workshop „Schulungen patientenorientiert gestalten“ aufgegangen ist und nicht mehr eigenständig angeboten wird.

Der Workshop Manualerstellung richtet sich an Schulungsdozenten, die ein Schulungskonzept erstellen oder ein vorhandenes Konzept überarbeiten oder manualisieren wollen. Die Teilnehmer können an eigenen Schulungskonzepten erarbeiten, wie eine Schulung über konkrete Lernziele und Methodenplanung strukturiert werden kann.

Referent: Roland Küffner

Patientenorientierte Methoden

Symbolbild Didaktikworkshop

Bitte beachten Sie, dass dieser Workshop im Workshop „Schulungen patientenorientiert gestalten“ aufgegangen ist und nicht mehr eigenständig angeboten wird.

In der Patientenschulung zielen meist auf eine Verhaltensänderung ab. Die Schulungssituation ist nicht mit anderen Settings der Erwachsenenbildung vergleichbar. Deshalb sollten die Methoden an den Bedürfnissen der Patienten ausgerichtet werden, also patientenorientiert sein. Der Workshop widmet sich nicht nur aktivierenden Methoden, sondern will auch die Kompetenzen vermitteln, diese auf die Patienten abzustimmen.

Referentin: Dr. Andrea Reusch

Evaluation von Schulungen

Symbolbild Evaluationsworkshop

Dieser Workshop richtet sich an Personen, die Patientenschulungen evaluieren möchten. Methodische Grundkenntnisse, wie sie im Rahmen sozialwissenschaftlicher Ausbildungen vermittelt werden, bilden eine Grundlage für die Teilnahme an diesem Modul. Konkrete Inhalte sind das Planen einer Evaluationsstudie, die Formulierung guter Hypothesen, die Kenntnis grundlegender Studiendesigns, die Frage der benötigten Stichprobengröße und Hilfestellungen zur konkreten Umsetzung einer Studie.

Nächster Termin: Auf Anfrage. Wenn Sie Interesse an diesem Workshop haben, melden Sie sich bitte direkt bei uns: kontakt (AT) zentrum-patientenschulung.de.

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