Schulungsbeschreibung

Diese Seite enthält eine Beschreibung des Schulungsprogramms (zurück zur Schulungsübersicht):
Herzklappenschulung

Allgemeine Angaben

Zusammenfassung

Autoren Autoren bzw. Herausgeber des Programms

K. Kistner, B. Senske, Dr. R. Schubmann.

Kurzbeschreibung Die zentralen Informationen zur Schulung auf einen Blick.

Das Schulungsprogramm "Herzklappenschulung" ist für den Einsatz im stationären Setting konzipiert und richtet sich an erwachsene Patienten nach Herzklappenersatz oder Herzklappenrekonstruktion.

Vermittelt werden Basiskenntnisse zur Anatomie und Funktion des Herzens, insbesondere der Herzklappen und der damit einhergehenden Formen von Herzklappenerkrankungen. Die verschiedenen therapeutische Möglichkeiten werden vorgestellt. Die Auseinandersetzung mit dem Thema soll ein Problembewusstsein hinsichtlich der erforderlichen Lebensstiländerung schaffen. Dem Patienten werden Wege aufgezeigt, die ihm auch nach Abschluss der Behandlung eine gesundheitsbewusste und gesundheitsfördernde Lebensweise ermöglichen und somit Funktionsfähigkeit, Krankheitsverlauf und Lebensqualität positiv beeinflussen.

Die Schulung besteht aus 4 Einheiten und wird für eine Gruppengröße max. 4 Teilnehmern empfohlen. Das Schulungsteam besteht aus einem Arzt, einem Pfleger und einem medizinisch-technischem Angestellten.

Die Inhalte und der Ablauf der Schulung orientieren sich an dem Manual "Schulungs- und Behandlungsprogramm für Patienten mit oraler Gerinnungshemmung (SPOG)." von Didjurgeit, U. (2006) wurde jedoch gemäß den Dr. Becker Qualitätsanforderungen für Manuale modifiziert.

Schlagwort Die Keywords, unter denen die Schulung eingeordnet ist.

Kardiologie

Bezugsquellen und -bestimmungen

Bezug Veröffentlichungsangaben zum Programm (bei nicht veröffentlichten Programmen: Ansprechpartner für den Bezug)

Dr. Becker Klinik Möhnesee Schnappweg 2
59519 Möhnesee
Tel.: (0 29 24) 8 00-0
Fax: (0 29 24) 8 00-5 55
info.klinik-moehnesee@dbkg.de

Kosten Kosten des Manuals (bei publizierten Manualen)

k.A.

Lizenz Lizenzierungsbestimmungen, die bei der Übernahme eines Programms zu beachten sind. Steht hier "publiziert", ist das Manual veröffentlicht und kann über den Buchhandel bezogen werden.

nicht publiziert;
Bedingungen für die Weitergabe können mit der Klinik Möhnesee individuell abgesprochen werden.

Stand Jahr bzw. Auflage, auf die sich die Informationen dieses Steckbriefs beziehen

Januar 2012

Anmerkungen Anmerkungen zum allgemeinen Teil

Inhalte

Zielgruppe der Schulung

Fachgebiet/Indikation Die Indikation(en), für die das Programm entwickelt wurde (und für welche es darüber hinaus geeignet ist)

  • Herz-/Kreislauferkrankungen

Erkrankung/Thema Eingrenzung des Themas des Programms: Zum Beispiel die Krankheit, für die mit dem Programm geschult wird oder das Thema, das behandelt wird.

Herzklappenerkrankung

Zielgruppe der Schulung Gibt an, für welche Zielgruppe das Programm entwickelt wurde.

  • Erwachsene

Ausschlusskriterien Kriterien, nach denen das Programm für bestimmte Personen nicht geeignet ist (z. B. Komorbidität, Alter, Sprache, Geschlecht).

k. A.

Besondere Zielgruppenkriterien Personengruppen, für die das Programm besonders geeignet ist.

Patienten, die eine mechanische Herzklappenprothese erhalten haben; Patienten, die lebenslang Marcumar einnehmen müssen.

Durchführung und Themen

Setting Kann das Programm ambulant und/oder stationär eingesetzt werden?

stationär

Teilnehmerzahl Im Manual festgelegte Unter- und Obergrenze

Arztteil: max. 12 Patienten; INR Schulungsteil: max. 4 Patienten

Anzahl der Einheiten Anzahl der Einheiten (Stunden, Treffen, Sitzungen), die das Manual vorsieht.

4 Module

Dauer einer Einheit Verschiedene Längenangaben mit vorangestellten Zahlen bedeuten, dass die Einheiten unterschiedlich lang sind.

45 Minuten

Frequenz der Einheiten Der Zeitraum, in dem eine komplette Schulung idealerweise stattfinden soll bzw. die Zeit, die mindestens zwischen den Einheiten liegen sollte.

k. A. (1 x pro Rehabilitation)

Ziele der Schulung Welche Ziele werden mit dem Programm verfolgt? Anmerkungen hierzu:
Training von Fertigkeiten: bezieht sich auf das konkrete Einüben von Fertigkeiten, die in engem Zusammenhang mit Erfordernissen der Krankheit stehen.
Einstellung zu gesundheitsgerechtem Lebensstil: Das Ziel ist im Manual eindeutig thematisiert (z. B. über ein explizites Lernziel) und nimmt im Unterrichtsplan einen gewissen Umfang ein.
Unterstützung zur Reduktion von Angst und Depressivität: Umfasst emotionale Aspekt der Krankheitsbewältigung (auf den Begriff der Krankheitsbewältigung wird verzichtet, da der Begriff sehr unterschiedlich verwendet wird). Der Punkt umfasst auch Aspekte der Stressbewältigung, wenn es um die Bewältigung von Stress geht, der durch die Krankheit hervorgerufen wurde
Training der sozialen Kompetenz: Auch hier steht die Einübung krankheitsspezifischer Kompetenzen im Vordergrund

  • Wissenserwerb
  • Training von Fertigkeiten
  • Einstellung zu gesundheitsgerechtem Lebensstil

Themen der Schulung Eine kurzes Inhaltsverzeichnis, das eine Übersicht darüber gibt, welche Themen behandelt werden.

  • Teil I: INR-Selbstmessung
  • Teil II: Informationen zur Blutgerinnung
  • Teil III: Wirkung und Nebenwirkung gerinnungshemmender Medikamente, Dosisanpassung
  • Teil IV: Ernährung und besondere Situationen

Anmerkungen/Sonstiges Anmerkungen zu den Themen und Inhalten.

Die Lernziele sind im Manual konkret definiert.

Didaktik und Methoden

Benutzte Methoden

Methodenliste Die Unterrichtsmethoden, die das Manual vorsieht, um die Lernziele umzusetzen.

  • Vortrag
  • Diskussion
  • Verhaltenstraining oder Übung oder Rollenspiel
  • Einzelarbeit

Anmerkungen zu den Methoden

Das Manual enthält methodische Hinweise zur Transfersichererung der Schulungsinhalte.

Strukturierungsgrad des Konzepts

Gruppenstruktur Gibt an, ob das gesamte Programm oder Teile nur in geschlossenen oder offenen Gruppen durchgeführt werden sollte.

geschlossen

Strukturierungsgrad-Methoden Gibt an wie detailiert den einzelnen Lernzielen konkrete Methoden bzw. Übungsanleitungen zugeordnet sind. .

mittel

Strukturierungsgrad-Zeit Ein hoher zeitlicher Strukturierungsgrad bedeutet, dass im Manual detailierte Zeitvorgaben für die einzelnen Elemente einer Lehreinheit gemacht werden.

gering

Strukturierungsgrad-Ablauf Ist der Ablauf der Schulungselemente festgelegt oder können bspw. einzelne Module ausgetauscht oder herausgenommen werden?

mittel

Anmerkungen Anmerkungen zum Strukturierungsgrad des Konzepts

Einbindung externer Ressourcen

Nachsorgemaßnahmen Sind im Manual Maßnahmen für die Zeit nach der Schulung vorgesehen?

k. A.

Vorbereitungsmaßnahmen Sind explizite, vorbereitende Maßnahmen vor Beginn der Schulung vorgesehen?

k. A.

Einbezug von Angehörigen Werden Angehörige einbezogen? Dürfen sie beispielsweise am Unterricht teilnehmen oder werden sie in Übungen eingebunden?

Ist ein Patient nicht in der Lage, die Selbstmessung durchzuführen (z.B. aufgrund einer Sehbehinderung oder manueller Schwierigkeiten), besteht die Möglichkeit, Angehörige des Patienten zu schulen.

Methoden zum Alltagstransfer Das Manual enthält Methoden, die sich explizit mit der konkreten Umsetzung von Lerninhalten in den Alltag der Teilnehmer auseinander setzen.

Die Patienten erlernen den Umgang mit einem Gerinnungsausweis, in den die exakte Dosis für jeden Tag eingetragen und die Wochendosis ermittelt wird. Die selbstständige INR-Messung wird als "Hausaufgabe" zwischen den Sitzungen gestellt.

Einbezug von Selbsthilfeorganisationen Werden Adressen von Selbsthilfeorganisationen genannt? Wird Kontakt mit Organisationen aufgenommen? Wird ein Vertreter als Gast eingeladen oder eine Selbsthilfeorganisation besucht?

Adressen von Selbsthilfeorganisationen werden genannt.

Sonstiges Anmerkungen zur Einbindung der Schulung.

k. A.

Rahmenbedingungen

Angaben zu den Dozenten

Personal Das Personal (Berufsgruppen), die für die Durchführung der Schulung benötigt werden.

Medizinisch Technische Angestellte/Pflege/Arzt

Qualifikation des Personals Zur Qualifizierung der Schulungsleiter ist eine Fortbildung (z. B. in Form eines Train-The-Trainer-Seminars) empfohlen oder voraussgesetzt.

k. A.

Besonderheiten Gibt es bezüglich des Personals Besonderheiten zu beachten?

Ausstattung und Materialien

Materialien der Schulung In der Schulung enthaltene Materialien.

k. A.

Räumliche Voraussetzungen Sind zur Durchführung besondere Räumlichkeiten oder Einrichtungsaspekte notwendig?

Schulungsraum

Besondere materielle Voraussetzungen Sind zur Durchführung besondere Gerätschaften oder Gegenstände notwendig?

Schautafeln, Begleitbuch für Patienten mit Übungsblättern zur Dosisanpassung, Gerinnungsausweise, CoaguCheck XS-Gerät, Zubehör wie Teststreifen, Stechhilfe, Lanzetten, Tupfer, Abwurfbehälter für Lanzetten, Pflaster, Untersuchungshandschuhe

Evaluation und Publikationen

Evaluation Beschreibung der Evaluationsstudie zum Programm (falls vorhanden).

Eine Evaluation liegt uns nicht vor.

Sonstige Publikationen Übersichtsartikel, Poster, Pressemitteilungen etc.

Fortbildung (Trainer (TTT)-Seminare)

TTT-Angebot zum Programm Existiert ein externes Fortbildungs (Train-The-Trainer)-Angebot zum Schulungsprogramm?

k.A.

Verweis auf TTT-Angebot Wer führt die TTT-Maßnahme durch? Wo ist zusätzliche Information zu finden?

Sonstiges

Anmerkungen gesamt Anmerkungen zum gesamten Schulungsprogramm

Stand der Information Wann wurde dieser Steckbrief erstellt?

26.06.2013

Bitte beachten Sie:
Die Daten und Beschreibungen zu den Schulungsprogrammen wurden von uns intensiv geprüft. Wir können dennoch keine Garantie für die vollständige Richtigkeit und Aktualität der hier dargestellten Information geben. Sollten Sie einen Fehler oder eine Unschlüssigkeit finden, freuen wir uns über konstruktive Rückmeldungen an kontakt (AT) zentrum-patientenschulung.de.

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© Zentrum Patientenschulung - Letztes Änderungsdatum dieser Seite: 06.03.2017