Schulungsbeschreibung

Diese Seite enthält eine Beschreibung des Schulungsprogramms (zurück zur Schulungsübersicht):
Psychologisches Programm zur Gesundheitsförderung

Allgemeine Angaben

Zusammenfassung

Autoren Autoren bzw. Herausgeber des Programms

Alexa Franke, Heidi Möller

Kurzbeschreibung Die zentralen Informationen zur Schulung auf einen Blick.

Das Programm „Psychologisches Programm zur Gesundheitsförderung“ hat erwachsene Menschen, die sich „im Prinzip gesund“ fühlen, aber in Stresssituationen mit überhöhter physiologischer Erregung und unangemessener Anspannung reagieren, als Zielgruppe.

Wichtige Inhalte des Programms sind Entspannungstrainings, kognitive Trainings, Verhaltenstrainings und Konzepte von Gesundheit sowie der Umgang mit Medikamenten.

Das Programm besteht aus 10 Einheiten (je 120 Minuten) und ist für 4 bis 10 Teilnehmer konzipiert. Eine Gruppe wird von zwei Trainern geleitet, die über verhaltenstherapeutische Grundkenntnisse sowie Kenntnisse über Gesundheitslernen, Prävention und Psychosomatik verfügen sollten.

Schlagwort Die Keywords, unter denen die Schulung eingeordnet ist.

Gesundheitsförderung, Gesundheitstraining, Entspannung, Prävention, soziale Kompetenz

Bezugsquellen und -bestimmungen

Bezug Veröffentlichungsangaben zum Programm (bei nicht veröffentlichten Programmen: Ansprechpartner für den Bezug)

Franke, A., & Möller, H. (1993). Psychologisches Programm zur Gesundheitsförderung. Quintessenz-Verlag.

ISBN: 3-928036-61-0

Kosten Kosten des Manuals (bei publizierten Manualen)

Lizenz Lizenzierungsbestimmungen, die bei der Übernahme eines Programms zu beachten sind. Steht hier "publiziert", ist das Manual veröffentlicht und kann über den Buchhandel bezogen werden.

publiziert

Stand Jahr bzw. Auflage, auf die sich die Informationen dieses Steckbriefs beziehen

Version 1993

Anmerkungen Anmerkungen zum allgemeinen Teil

Inhalte

Zielgruppe der Schulung

Fachgebiet/Indikation Die Indikation(en), für die das Programm entwickelt wurde (und für welche es darüber hinaus geeignet ist)

  • indikationsübergreifend

Erkrankung/Thema Eingrenzung des Themas des Programms: Zum Beispiel die Krankheit, für die mit dem Programm geschult wird oder das Thema, das behandelt wird.

Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention

Zielgruppe der Schulung Gibt an, für welche Zielgruppe das Programm entwickelt wurde.

  • nicht festgelegt

Ausschlusskriterien Kriterien, nach denen das Programm für bestimmte Personen nicht geeignet ist (z. B. Komorbidität, Alter, Sprache, Geschlecht).

Patienten, die z.B. an Magersucht, neurotischen Störungen, einer Herzneurose oder einer Colitis-Ulcerosa-Erkrankung leiden.

Besondere Zielgruppenkriterien Personengruppen, für die das Programm besonders geeignet ist.

Menschen, die sich „im Prinzip gesund“ fühlen, aber in Stresssituationen mit überhöhter physiologischer Erregung und unangemessener Anspannung reagieren

Menschen mit leichten psychosomatischen Symptomen wie Magendrücken, Herzrasen, Kopfschmerz, Herzstechen, Rückenverspannung, Schwindel, Atemnot, Durchfall, Schlafstörungen, Kreislaufdysregulationen, Schulter-Nacken-Verspannungen

Durchführung und Themen

Setting Kann das Programm ambulant und/oder stationär eingesetzt werden?

Teilnehmerzahl Im Manual festgelegte Unter- und Obergrenze

4 bis 10 Teilnehmer

Anzahl der Einheiten Anzahl der Einheiten (Stunden, Treffen, Sitzungen), die das Manual vorsieht.

10 Einheiten

Dauer einer Einheit Verschiedene Längenangaben mit vorangestellten Zahlen bedeuten, dass die Einheiten unterschiedlich lang sind.

120 Minuten je Einheit

Frequenz der Einheiten Der Zeitraum, in dem eine komplette Schulung idealerweise stattfinden soll bzw. die Zeit, die mindestens zwischen den Einheiten liegen sollte.

eine Sitzung pro Woche

Ziele der Schulung Welche Ziele werden mit dem Programm verfolgt? Anmerkungen hierzu:
Training von Fertigkeiten: bezieht sich auf das konkrete Einüben von Fertigkeiten, die in engem Zusammenhang mit Erfordernissen der Krankheit stehen.
Einstellung zu gesundheitsgerechtem Lebensstil: Das Ziel ist im Manual eindeutig thematisiert (z. B. über ein explizites Lernziel) und nimmt im Unterrichtsplan einen gewissen Umfang ein.
Unterstützung zur Reduktion von Angst und Depressivität: Umfasst emotionale Aspekt der Krankheitsbewältigung (auf den Begriff der Krankheitsbewältigung wird verzichtet, da der Begriff sehr unterschiedlich verwendet wird). Der Punkt umfasst auch Aspekte der Stressbewältigung, wenn es um die Bewältigung von Stress geht, der durch die Krankheit hervorgerufen wurde
Training der sozialen Kompetenz: Auch hier steht die Einübung krankheitsspezifischer Kompetenzen im Vordergrund

  • Wissenserwerb
  • Training von Fertigkeiten
  • Einstellung zu gesundheitsgerechtem Lebensstil
  • Training der (krankheitsbezogenen) sozialen Kompetenz

Themen der Schulung Eine kurzes Inhaltsverzeichnis, das eine Übersicht darüber gibt, welche Themen behandelt werden.

  1. Kennenlernen, Informationen über den inhaltlichen und formalen Ablauf
  2. Entspannung und Ruheszene
  3. Einführung in das kognitive Training: Heißer Stuhl
  4. Kognitionen und Sprache: Psychosomatische Zusammenhänge
  5. Konzepte von Gesundheit
  6. Umgang mit Medikamenten
  7. Kognitionstraining: Einsatz in problematischen Situationen
  8. Verhaltenstraining: Gefühle
  9. Verhaltenstraining: Forderungen/Bitten
  10. Abschlusssitzung: Rückblick und Kofferpacken

Anmerkungen/Sonstiges Anmerkungen zu den Themen und Inhalten.

Allgemeiner Sitzungsablauf:

  • Hausaufgabenbesprechung
  • Übungen
  • Neue Hausaufgaben
  • Blitzlicht

Die Lernziele sind für jede Sitzung konkret definiert.

Didaktik und Methoden

Benutzte Methoden

Methodenliste Die Unterrichtsmethoden, die das Manual vorsieht, um die Lernziele umzusetzen.

  • Vortrag
  • Diskussion
  • Verhaltenstraining oder Übung oder Rollenspiel
  • Kleingruppenarbeit

Anmerkungen zu den Methoden

Entspannungstraining nach Weitzman, Rollenspiel mit Selbstverbalisation, soziales Kompetenztraining

Strukturierungsgrad des Konzepts

Gruppenstruktur Gibt an, ob das gesamte Programm oder Teile nur in geschlossenen oder offenen Gruppen durchgeführt werden sollte.

k.A.

Strukturierungsgrad-Methoden Gibt an wie detailiert den einzelnen Lernzielen konkrete Methoden bzw. Übungsanleitungen zugeordnet sind. .

hoch

Strukturierungsgrad-Zeit Ein hoher zeitlicher Strukturierungsgrad bedeutet, dass im Manual detailierte Zeitvorgaben für die einzelnen Elemente einer Lehreinheit gemacht werden.

hoch

Strukturierungsgrad-Ablauf Ist der Ablauf der Schulungselemente festgelegt oder können bspw. einzelne Module ausgetauscht oder herausgenommen werden?

hoch

Anmerkungen Anmerkungen zum Strukturierungsgrad des Konzepts

Einbindung externer Ressourcen

Nachsorgemaßnahmen Sind im Manual Maßnahmen für die Zeit nach der Schulung vorgesehen?

Vorbereitungsmaßnahmen Sind explizite, vorbereitende Maßnahmen vor Beginn der Schulung vorgesehen?

  • Vorgespräch (max. 30 Min. pro Teilnehmer)
  • Strukturierung anhand einer vom Teilnehmer zuvor ausgefüllten Beschwerdeliste
  • Verhaltenstheoretische Exploration
  • Informationsvermittlung
  • → Entscheidung über die Teilnahme

Einbezug von Angehörigen Werden Angehörige einbezogen? Dürfen sie beispielsweise am Unterricht teilnehmen oder werden sie in Übungen eingebunden?

Methoden zum Alltagstransfer Das Manual enthält Methoden, die sich explizit mit der konkreten Umsetzung von Lerninhalten in den Alltag der Teilnehmer auseinander setzen.

„Hausaufgaben“ in den einzelnen Modulen sollen die Themen im Alltag weiter führen: Entspannungsübungen, Rollenspiele mit Alltagssituationen, Training der sozialen Kompetenz, Selbstbeobachtung

Einbezug von Selbsthilfeorganisationen Werden Adressen von Selbsthilfeorganisationen genannt? Wird Kontakt mit Organisationen aufgenommen? Wird ein Vertreter als Gast eingeladen oder eine Selbsthilfeorganisation besucht?

Sonstiges Anmerkungen zur Einbindung der Schulung.

Rahmenbedingungen

Angaben zu den Dozenten

Personal Das Personal (Berufsgruppen), die für die Durchführung der Schulung benötigt werden.

2 Trainer (Empfehlung: ein Mann und eine Frau)

Qualifikation des Personals Zur Qualifizierung der Schulungsleiter ist eine Fortbildung (z. B. in Form eines Train-The-Trainer-Seminars) empfohlen oder voraussgesetzt.

Verhaltenstherapeutische Grundkenntnisse; Kenntnisse über Gesundheitslernen, Prävention und Psychosomatik; Erfahrungen in der Gruppentherapie und/oder Gruppendynamik wünschenswert

Besonderheiten Gibt es bezüglich des Personals Besonderheiten zu beachten?

Ausstattung und Materialien

Materialien der Schulung In der Schulung enthaltene Materialien.

Alle benötigten Arbeitsmaterialien sind im Manual enthalten.

Räumliche Voraussetzungen Sind zur Durchführung besondere Räumlichkeiten oder Einrichtungsaspekte notwendig?

Raum mit ausreichend Platz für Rollenspiele und einen Stuhlkreis

Besondere materielle Voraussetzungen Sind zur Durchführung besondere Gerätschaften oder Gegenstände notwendig?

Flipchart/Wandzeitungen; Papier, Stifte, Kleber, Scheren; evtl. Decken für die Entspannungsübungen

Evaluation und Publikationen

Evaluation Beschreibung der Evaluationsstudie zum Programm (falls vorhanden).

Eine Evaluation liegt uns nicht vor.

Sonstige Publikationen Übersichtsartikel, Poster, Pressemitteilungen etc.

Fortbildung (Trainer (TTT)-Seminare)

TTT-Angebot zum Programm Existiert ein externes Fortbildungs (Train-The-Trainer)-Angebot zum Schulungsprogramm?

nein

Verweis auf TTT-Angebot Wer führt die TTT-Maßnahme durch? Wo ist zusätzliche Information zu finden?

Sonstiges

Anmerkungen gesamt Anmerkungen zum gesamten Schulungsprogramm

Stand der Information Wann wurde dieser Steckbrief erstellt?

  1. Januar 2018

Bitte beachten Sie:
Die Daten und Beschreibungen zu den Schulungsprogrammen wurden von uns intensiv geprüft. Wir können dennoch keine Garantie für die vollständige Richtigkeit und Aktualität der hier dargestellten Information geben. Sollten Sie einen Fehler oder eine Unschlüssigkeit finden, freuen wir uns über konstruktive Rückmeldungen an kontakt (AT) zentrum-patientenschulung.de.

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© Zentrum Patientenschulung - Letztes Änderungsdatum dieser Seite: 06.03.2017