Schulungsbeschreibung

Diese Seite enthält eine Beschreibung des Schulungsprogramms (zurück zur Schulungsübersicht):
Optimistisch den Streß meistern - Kursleiterhandbuch

Allgemeine Angaben

Zusammenfassung

Autoren Autoren bzw. Herausgeber des Programms

Konrad Reschke & Harry Schröder
Universität Leipzig

Modellprojekt der TK-Landesvertretung Sachsen und der Universität Leipzig

Kurzbeschreibung Die zentralen Informationen zur Schulung auf einen Blick.

Das vorliegende Programm zur Stressbewältigung richtet sich an Personen, die unter Stress und/oder Extrembelastungen stehen. Neben dem Gruppentrainingsprogramm ist in dem Handbuch ein Kleingruppen-Intensiv-Trainingsprogramm mit 3 Stunden und ein persönliches Beratungskonzept für den EInzelkontakt enthalten. Inhaltlichen Schwerpunkten sind: Analyse der persönlichen Situation und Stressoren, Entspannung, Umgang mit positiven und negativen Gefühlen, sozialer Rückhalt und Selbstbild. Das Gruppentrainingsprogramm ist auf 10 Einheiten konzipiert und wird für Gruppen von ca. 8-12 Personen empfohlen. Die Leitung obliegt einem Psychologen bzw. Psychotherapeuten, welcher zuvor an einem Einweisungsseminar teilgenommen haben, bzw. entsprechende Qualifikationen besitzen. Die Kursleiterqualifikationen sind im Handbuch aufgelistet. Eine Evaluation in Form einer 1-Jahres-Follow-Up-Befragung liegt vor.

Schlagwort Die Keywords, unter denen die Schulung eingeordnet ist.

Stress, Kursprogramm, DGVT

Bezugsquellen und -bestimmungen

Bezug Veröffentlichungsangaben zum Programm (bei nicht veröffentlichten Programmen: Ansprechpartner für den Bezug)

Reschke, M.& Schröder, H. (2000). Optimistisch den Stress meistern. Kursleiterhandbuch - Handbuch und Material für die Kursführung. dgvt-Verlag: Tübingen.

ISBN 3-87159-347-8

Kosten Kosten des Manuals (bei publizierten Manualen)

18,50 Euro (Stand Jan 2007)

Lizenz Lizenzierungsbestimmungen, die bei der Übernahme eines Programms zu beachten sind. Steht hier "publiziert", ist das Manual veröffentlicht und kann über den Buchhandel bezogen werden.

publiziert

Stand Jahr bzw. Auflage, auf die sich die Informationen dieses Steckbriefs beziehen

  1. Auflage (2000)

Anmerkungen Anmerkungen zum allgemeinen Teil

Das Handbuch ist aktuell nicht mehr im Buchhandel zu erwerben (Stand Mai 2007), soll aber wieder aufgelegt werden (aktualisiert).

Inhalte

Zielgruppe der Schulung

Fachgebiet/Indikation Die Indikation(en), für die das Programm entwickelt wurde (und für welche es darüber hinaus geeignet ist)

  • indikationsübergreifend

Erkrankung/Thema Eingrenzung des Themas des Programms: Zum Beispiel die Krankheit, für die mit dem Programm geschult wird oder das Thema, das behandelt wird.

Stress

Zielgruppe der Schulung Gibt an, für welche Zielgruppe das Programm entwickelt wurde.

  • Erwachsene

Ausschlusskriterien Kriterien, nach denen das Programm für bestimmte Personen nicht geeignet ist (z. B. Komorbidität, Alter, Sprache, Geschlecht).

  • Indikation zur Psychotherapie bzw. gleichzeitig erfolgende psychotherapeutische und/oder medizinische Behandlung
  • gleichzeitige Teilnahme an verschiedenen Stressbewältigungskursen bzw. anderen psychosozialen Kursen (sog. Kurs-shopping)
  • möglichst keine Ehepaare im Langzeitkurs

Besondere Zielgruppenkriterien Personengruppen, für die das Programm besonders geeignet ist.

  • Personen, die unter starker Belastung / Stress stehen
  • Personen unter beruflichen oder menschlichen Extrembelastungen
  • Personen mit Zeichen einer persönlichen Identitätskrise

bei homogenen Gruppen auch möglich: Personen in Lebenskrisen, sozialen Transformationen und veränderten Lebensweisen

Die Teilnahme am Streß Check up ist für Personen mit akuten und chronischen Streßzuständen unter starkem Zeitdruck und für Ehepaare vorgesehen.

Durchführung und Themen

Setting Kann das Programm ambulant und/oder stationär eingesetzt werden?

k.A.

Teilnehmerzahl Im Manual festgelegte Unter- und Obergrenze

8 bis 12 Teilnehmer (für den Langzeitkurs)

Anzahl der Einheiten Anzahl der Einheiten (Stunden, Treffen, Sitzungen), die das Manual vorsieht.

drei separate Angebote:

  • Gruppentrainingsprogramm als Langzeitkurs: 10 Sitzungen
  • Stress-Check-up für Kleingruppen: mind. 3 Sitzungen
  • Persönliche Stressberatung: eine Sitzung

Dauer einer Einheit Verschiedene Längenangaben mit vorangestellten Zahlen bedeuten, dass die Einheiten unterschiedlich lang sind.

Gruppensitzungen: 90 Minuten; Einzelsitzungen: 135 Minuten

Frequenz der Einheiten Der Zeitraum, in dem eine komplette Schulung idealerweise stattfinden soll bzw. die Zeit, die mindestens zwischen den Einheiten liegen sollte.

wöchentlich (Langzeitkurs)

Ziele der Schulung Welche Ziele werden mit dem Programm verfolgt? Anmerkungen hierzu:
Training von Fertigkeiten: bezieht sich auf das konkrete Einüben von Fertigkeiten, die in engem Zusammenhang mit Erfordernissen der Krankheit stehen.
Einstellung zu gesundheitsgerechtem Lebensstil: Das Ziel ist im Manual eindeutig thematisiert (z. B. über ein explizites Lernziel) und nimmt im Unterrichtsplan einen gewissen Umfang ein.
Unterstützung zur Reduktion von Angst und Depressivität: Umfasst emotionale Aspekt der Krankheitsbewältigung (auf den Begriff der Krankheitsbewältigung wird verzichtet, da der Begriff sehr unterschiedlich verwendet wird). Der Punkt umfasst auch Aspekte der Stressbewältigung, wenn es um die Bewältigung von Stress geht, der durch die Krankheit hervorgerufen wurde
Training der sozialen Kompetenz: Auch hier steht die Einübung krankheitsspezifischer Kompetenzen im Vordergrund

  • Wissenserwerb
  • Training von Fertigkeiten
  • Einstellung zu gesundheitsgerechtem Lebensstil
  • Training der (krankheitsbezogenen) sozialen Kompetenz

Themen der Schulung Eine kurzes Inhaltsverzeichnis, das eine Übersicht darüber gibt, welche Themen behandelt werden.

  1. Individuelle Stressanalyse
  2. Verbesserung der Gefühls- und Handlungsregulation
  3. Persönlichkeits- und Selbstwertstabilisierung
  4. Stärkung sozialer Ressourcen
  5. Zukunftsplanung Die Kursstunden enthalten u.a. einen persönlichen Streß Check, den Umgang mit negativen Gefühlen, Positive Gefühle und Genuss sowie den Aufbau sozialer Kontakte und die individuelle Zukunftsplanung.

Anmerkungen/Sonstiges Anmerkungen zu den Themen und Inhalten.

Die Kurzform umfasst nur die Themen "Streß Check" und "Individuelle Ziele und Lösungen". Während die Kurzform stärker symptomatisch ausgerichtet ist und eher einer Anregung der Teilnehmer dient, zielt die Langform auf substantielle Einsichten und Veränderungen der Lebensgestaltung und des personalen Selbstverständnis.

Lernziele werden für beide Formen konkret definiert.

Didaktik und Methoden

Benutzte Methoden

Methodenliste Die Unterrichtsmethoden, die das Manual vorsieht, um die Lernziele umzusetzen.

  • Vortrag
  • Diskussion
  • Verhaltenstraining oder Übung oder Rollenspiel
  • Kleingruppenarbeit
  • Einzelarbeit

Anmerkungen zu den Methoden

Themenbezogene bzw. allgemeine Entspannungsübungen sind Teil jeder Sitzung.

Strukturierungsgrad des Konzepts

Gruppenstruktur Gibt an, ob das gesamte Programm oder Teile nur in geschlossenen oder offenen Gruppen durchgeführt werden sollte.

k.A.

Strukturierungsgrad-Methoden Gibt an wie detailiert den einzelnen Lernzielen konkrete Methoden bzw. Übungsanleitungen zugeordnet sind. .

hoch

Strukturierungsgrad-Zeit Ein hoher zeitlicher Strukturierungsgrad bedeutet, dass im Manual detailierte Zeitvorgaben für die einzelnen Elemente einer Lehreinheit gemacht werden.

hoch

Strukturierungsgrad-Ablauf Ist der Ablauf der Schulungselemente festgelegt oder können bspw. einzelne Module ausgetauscht oder herausgenommen werden?

k.A.

Anmerkungen Anmerkungen zum Strukturierungsgrad des Konzepts

Strukturierunggrad Ablauf: Aus dem Aufbau im Handbuch ist implizit von einem hohen Strukturierungsgrad auszugehen, auch wenn dieser nicht explizit erwähnt wird.

Einbindung externer Ressourcen

Nachsorgemaßnahmen Sind im Manual Maßnahmen für die Zeit nach der Schulung vorgesehen?

Zusendung des vom Teilnehmer vorbereiteten "Meine Ziele"-Bogens mit persönlicher Kursrückmeldung durch den Kursleiter in geeignetem zeitlichen Abstand zum Kursende.

Vorbereitungsmaßnahmen Sind explizite, vorbereitende Maßnahmen vor Beginn der Schulung vorgesehen?

Durchführung einer Informationsveranstaltung bzw. eines Vorgesprächs

Einbezug von Angehörigen Werden Angehörige einbezogen? Dürfen sie beispielsweise am Unterricht teilnehmen oder werden sie in Übungen eingebunden?

k.A.

Methoden zum Alltagstransfer Das Manual enthält Methoden, die sich explizit mit der konkreten Umsetzung von Lerninhalten in den Alltag der Teilnehmer auseinander setzen.

alltagsintegrierte Anwendung einer geeigneten Entspannungstechnik und Methode zur motivationalen Unterstützung, Genuß-Regeln, Umgang mit negative Emotionen, Anregung zum Knüpfen sozialer Kontakte zur Stärkung des sozialen Rückhalts, Kriterien zur Selbstbewertung von Zielen und Plänen, sowie deren Fixierung (siehe "Nachsorgemaßnahmen")

Einbezug von Selbsthilfeorganisationen Werden Adressen von Selbsthilfeorganisationen genannt? Wird Kontakt mit Organisationen aufgenommen? Wird ein Vertreter als Gast eingeladen oder eine Selbsthilfeorganisation besucht?

k.A.

Sonstiges Anmerkungen zur Einbindung der Schulung.

Rahmenbedingungen

Angaben zu den Dozenten

Personal Das Personal (Berufsgruppen), die für die Durchführung der Schulung benötigt werden.

Diplom-Psychologe; Psychotherapeut

Qualifikation des Personals Zur Qualifizierung der Schulungsleiter ist eine Fortbildung (z. B. in Form eines Train-The-Trainer-Seminars) empfohlen oder voraussgesetzt.

  • zeritifzierte Teilnahme an einem Einweisungsseminar
  • Basisqualifikationen wie: Ausbildungsnachweis in der Vermittlung von Entspannungstechniken; Erfahrungen mit verhaltenstherapeutischer Standardmethodik; personenzentrierte Grundhaltung; Erfahrungen in Gruppenarbeit, Kenntnis der Streßtheorie sowie der Streßbewältigung

Besonderheiten Gibt es bezüglich des Personals Besonderheiten zu beachten?

Ausstattung und Materialien

Materialien der Schulung In der Schulung enthaltene Materialien.

Hintergrundinformationen zum Streßtheoretischen Rahmenkonzept und zu einzelnen Themen des Programms sowie zur konzeptionellen Auslegung des Programms.

Im Handbuch sind alle benötigten Fragebogen, Arbeits- und Informationsblätter sowie konkrete Kursleiterinstruktionen zur Erstellung weiterer Materialien enthalten.

Räumliche Voraussetzungen Sind zur Durchführung besondere Räumlichkeiten oder Einrichtungsaspekte notwendig?

k.A.

Besondere materielle Voraussetzungen Sind zur Durchführung besondere Gerätschaften oder Gegenstände notwendig?

k.A.

Evaluation und Publikationen

Evaluation Beschreibung der Evaluationsstudie zum Programm (falls vorhanden).

Eine Evaluation liegt uns nicht vor.

Sonstige Publikationen Übersichtsartikel, Poster, Pressemitteilungen etc.

k.A.

Fortbildung (Trainer (TTT)-Seminare)

TTT-Angebot zum Programm Existiert ein externes Fortbildungs (Train-The-Trainer)-Angebot zum Schulungsprogramm?

k.A.

Verweis auf TTT-Angebot Wer führt die TTT-Maßnahme durch? Wo ist zusätzliche Information zu finden?

Sonstiges

Anmerkungen gesamt Anmerkungen zum gesamten Schulungsprogramm

Dieses psychologische Interventionsprogramm zur Stressbewältigung wurde innerhalb eines Modellprojekts der Techniker Krankenkasse entwickelt. Es beinhaltet drei separate Angebote, welche zusammen mit neuen Ansätzen der Stressbewältigung (Identität, Emotionsregulation)zunächst theoretisch begründet und dargestellt werden. Die praktische Durchführung wird im zweiten Teil des Buches beschrieben, im Anhang befinden sich die dafür benötigten Materialien.

Stand der Information Wann wurde dieser Steckbrief erstellt?

19.01.2007

Bitte beachten Sie:
Die Daten und Beschreibungen zu den Schulungsprogrammen wurden von uns intensiv geprüft. Wir können dennoch keine Garantie für die vollständige Richtigkeit und Aktualität der hier dargestellten Information geben. Sollten Sie einen Fehler oder eine Unschlüssigkeit finden, freuen wir uns über konstruktive Rückmeldungen an kontakt (AT) zentrum-patientenschulung.de.

zurück zum Suchformular

© Zentrum Patientenschulung - Letztes Änderungsdatum dieser Seite: 06.03.2017